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04.05.2022 – RUNDMAIL 4/2022
Frauenpolitischer Rat Land Brandenburg e.V.
IN EIGENER SACHE
  • Save The Date! 30. Jubiläum des FPR am 3. September 2022
  • Zukunftstag in Brandenburg sollte Rollenklischees hinterfragen
  • Paritäts-News
  • 32. Brandenburgische Frauenwochen 2022
  • FPR auf dem re*action Festival
AKTUELLES
  • Fachtagung „Gleichstellungspolitik in Zeiten von Corona - Neue Impulse für Brandenburg”
  • Kostengünstiger Urlaub für Alleinerziehende und ihre Kinder – Freie Termine im „SHIA-Familiencamp“ am Helene-See
STELLENAUSSCHREIBUNGEN
KLICK-TIPPS
  • Geschlechtergerechte Sprache
  • Wir können auch anders - Die feministische Presserunde
  • Podcast "We Care": Auf zur Care-Revolution!

IN EIGENER SACHE

Save The Date!
30. Jubiläum des FPR am 3. September 2022

Mit großer Vorfreude möchten wir den Termin unseres 30. Jubiläums bekanntgeben!

Am Nachmittag des 3. Septembers 2022 werden wir auf dem Gelände des Deutschen Gewerkschaftsbundes in Potsdam in einer rauschenden Open-Air-Festveranstaltung 30 Jahre frauenpolitische Vereins- und Verbandsarbeit würdigen und natürlich feiern.

Neben einem spannenden Bühnenprogramm mit politischen und wunderbaren kulturellen Beiträgen könnt Ihr Euch auf einem bunten „Markt der Möglichkeiten“ über unsere Mitgliedsorganisationen sowie die aktuellen Projekte des FPR informieren.

Falls auch Ihr unseren Jubiläumstag mit Vorschlägen und Ideen sowie praktischer oder auch finanzieller Unterstützung bereichern möchtet, könnt Ihr Euch gerne an unsere Geschäftsstelle wenden: kontakt@frauenpolitischer-rat.de. 


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IN EIGENER SACHE

Zukunftstag in Brandenburg sollte Rollenklischees hinterfragen

Zusammen mit der Kontakt- und Koordinierungsstelle für Mädchen*arbeit (KuKma) empfehlen wir, dass der „Zukunftstag“ die klischeefreie Berufsorientierung von Mädchen* stärker in den Fokus nimmt.

Am 28.04. fand der diesjährige Zukunftstag in Brandenburg statt. Ziel der Einführung dieses Aktionstages im Jahr 2001 war es als Girls*Day, Mädchen* Wege in Berufe insbesondere aus dem MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) zu eröffnen.

Rollenklischees bei der Berufswahl sollten damit infrage gestellt und Mädchen* damit ermutigt werden, ihre Berufe nach den eigenen Stärken und Interessen zu wählen.

Auch wenn sich die Berufswahl von jungen Frauen und Männern in den letzten Jahren etwas angeglichen hat, gibt es hier weiterhin markante stereotype Tendenzen. In Brandenburg wählen Jugendliche überwiegend 25 der insgesamt 270 möglichen Ausbildungsberufe aus. 14 dieser Berufe sind männlich geprägt und vier dieser Berufe sind besonders weiblich dominiert. Auffällig ist hierbei, dass die „weiblichen“ Ausbildungen bereits schlechter vergütet werden, im Vergleich zu den von jungen Männern gewählten Ausbildungen. […]

Weiterlesen: Pressemitteilung FPR und KuKMA

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IN EIGENER SACHE

Paritäts-News

Einschätzung:
Kommunalstudie Brandenburg: Es fehlt die geschlechtersensible Perspektive


Am 4. April wurde die “Kommunalstudie Brandenburg” durch das Ministerium des Innern und für Kommunales vorgestellt: jede dritte befragte Person mit einem kommunalpolitischen Amt oder Mandat wurde bereits mindestens einmal Opfer eines Angriffs in Form einer Beleidigung, Bedrohung, Sachbeschädigung oder körperlicher Gewalt. Erschreckend dabei ist, dass laut der Studie fast 44 Prozent der Angriffe aus dem kommunalpolitischen Raum selbst stammen. Die daraus resultierenden emotionalen und psychischen Folgen halten bei den Betroffenen häufig lange nach und fallen umso stärker aus, wenn die Täter:innen aus dem eigenen, bekannten politischen Umfeld kommen. Die Studie bestätigt die bereits mehrfach in der Forschung belegte Erkenntnis, dass kommunalpolitisch aktive Frauen vor allem Diskriminierungen aufgrund ihres Geschlechts erfahren: Es handelt sich dabei um sexualisierte Anfeindungen, Beleidigungen, Drohungen und Gewaltphantasien. Jedoch greift die analytische Auseinandersetzung mit sexualisierten Gewalterfahrungen, von denen ausschließlich Frauen betroffen sind, zu kurz, wenn sie auf die individuelle Opferperspektive beschränkt bleibt. Es fehlt ein geschlechtersensibler Blick – denn Frauen und Menschen diverser Geschlechtsidentitäten sind anderen Diskriminierungsformen und Gewalterfahrungen ausgesetzt als Männer.

Zum ganzen Beitrag und unseren strukturellen Antworten auf diese strukturellen Problem geht’s hier entlang.

Pressespiegel:
Wer sind die hauptamtlichen Kommunalpolitikerinnen und wenn ja, wie viele?

Der Anteil von Frauen an der Spitze von kommunalen Verwaltungen ist noch geringer als der Frauenanteil in den Parlamenten. Dabei liegt Brandenburg mit 19% an Bürgermeisterinnen sogar noch deutlich über dem gesamtdeutschen Durchschnitt von 9%.
Laut der Studie „Engagiert vor Ort – Wege und Erfahrungen von Kommunalpolitikerinnen“ (BMFSFJ, 2014) zeichnen sich hauptamtliche Kommunalpolitikerinnen durch eine hohe Qualifizierung, regionale Verwurzelung und ein großes Maß an politischem Engagement vor der Amtsübernahme aus. Interessant dabei ist die Erkenntnis, dass die wenigsten Frauen diesen Karriereschritt bewusst planen. Vielmehr steigt die Chance, von der eigenen Partei ins Rennen geschickt zu werden, wenn der Wahlgewinn unwahrscheinlich erscheint. Bekleiden Frauen schließlich ein Amt als Bürgermeisterin oder Landrätin, verstehen sie sich unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit als Vertreterin „für alle“ und stellen die sachorientierte Politik zur Lösung von Problemen in den Vordergrund.

Nun sind Frauen nicht automatisch die besseren Bürgermeisterinnen. Strukturelle Hindernisse erschweren es ihnen aber weiterhin, überhaupt erst die Chance zu bekommen, sich im Amt zu beweisen.

Was diese strukturellen Hindernisse sind und wie Amtsinhaberinnen mit ihnen umgehen kann hier nachgelesen werden.

Blogbeitrag:
Viel Wut im Bauch: Kommunalpolitikerinnen in Brandenburg

„Wir haben kein Erkenntnis- sondern ein Umsetzungsproblem“, stellt Verena Letsch, Referentin des Frauenpolitischen Rats, in Bezug auf die Repräsentation von Frauen und Männern in der Brandenburger Kommunalpolitik fest. Wie kann es sein, dass Frauen seltener kommunale Führungsfunktionen einnehmen und eher in den Bereichen Soziales, Bildung, Umwelt und Stadtentwicklung statt in den Wirtschafts- und Finanzausschüssen anzutreffen sind?

Am 05. April stellen die Autorinnen Christiane Bonk und Sophie Obinger ihre Studie „Frauen. Macht. Brandenburg.“ vor, die in Kooperation mit dem Brandenburger Landesbüro der Friedrich-Ebert-Stiftung entstand. In der anschließenden Diskussion stellte sich heraus, dass viele Frauen durch ein tiefes Ungerechtigkeitsempfinden, gekoppelt mit dem Wunsch nach Veränderung, in die Kommunalpolitik gehen. Als gemeinsame Erfahrung stellte sich ebenfalls ein allgegenwärtiger, aber größtenteils verkannter Sexismus dar.

Was braucht es also, um den Frauenanteil in den kommunalen Gremien Brandenburgs zu erhöhen? Einige Antworten sind hier zusammen getragen.

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IN EIGENER SACHE

32. Brandenburgische Frauenwochen 2022

Unser digitaler Kalender umfasst mittlerweile über 100 Veranstaltungen, die im Rahmen der 32. Brandenburgischen Frauenwochen ausgerichtet werden und wurden.

Auch im Mai gibt es wieder jede Menge spannende Events, die sich in ganz verschiedenen Formaten dem Motto „Gehen oder Bleiben“ widmen. Bereits in dieser Woche laden eine Frauenfahrrad-Sterntour durch Teltow-Fläming, die Ausstellungseröffnung „Kompetent, zuverlässig, engagiert im Beruf – Alleinerziehende in Brandenburg“, das Netzwerktreffen „Frauen.Macht.Lausitz“ sowie ein Spaziergang mit den kommunalen Gleichstellungsbeauftragten der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow zum gemeinsamen Austausch und Vernetzen ein.

Alle Informationen dazu sowie die weiteren Veranstaltungen könnt Ihr in unserem stetig aktualisierten Kalender einsehen und natürlich auch selbst eintragen.

Das Passwort zur Eintragung kann in unserer Geschäftsstelle angefragt werden: kontakt@frauenpolitischer-rat.de

Wegen der aktuellen Pandemie-Entwicklung wird die Kernzeit der 32. BFW bis zum 31. Dezember 2022 verlängert. 

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IN EIGENER SACHE

FPR auf dem re*action Festival

Vom 22. bis 24. April 2022 lud das queerfeministische Festival re*action auf dem Gelände der FH Potsdam zu einem vielfältigen Programm aus Workshops, Lesungen, Filmscreenings sowie Konzerten zum Austausch über aktuelle LGBTQ-Themen und gegenseitigen Empowerment ein.

Am Samstag, den 23. April waren auch wir neben vielen weiteren politischen und kulturellen Vereinen und Initiativen mit einem Info-Stand vertreten, um die Arbeit des FPR vorzustellen – und einen kleinen Beitrag zum Sturz des Patriarchats zu leisten.

Für die tolle Organisation und Möglichkeit in den gemeinsamen Austausch und die Vernetzung zu treten, möchten wir uns bei den veranstaltenden Studierenden ganz herzlich bedanken und freuen uns auf zukünftige gemeinsame feministische Aktionen!

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AKTUELLES

Fachtagung „Gleichstellungspolitik in Zeiten von Corona - Neue Impulse für Brandenburg”

Wir vom FPR freuen uns auf den Fachtag vom Frauenministerium und hoffen auf viele bekannte Gesichter und spannende Diskussionen:

“Die Corona-Krise rückte die Bedeutung der sogenannten „Sorgeberufe“, die unbezahlte Care-Arbeit in Familie und Haushalt sowie die kurz- und langfristige gesundheitliche Betroffenheit von Frauen stärker ins Bewusstsein. Es wurde auch deutlich, wie unterschiedlich politische Entscheidungen und die Pandemie auf Frauen und Männer, Mütter und Väter wirk(t)en – und dies abhängig von ihrer sozialen Lage.
Das ist die Veranstaltung vom 02.12.2021, die Coronabedingt abgesagt werden musste. Bitte beachten Sie, dass der Programmteil am Vormittag digital übertragen wird. Wenn Sie nur digital teilnehmen möchten, teilen Sie uns dies bitte per E-Mail unter emy.schwarze@msgiv.brandenburg.de mit."

Das ausführliche Programm und Hinweise zur Anmeldung findet Ihr hier.

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AKTUELLES

Kostengünstiger Urlaub für Alleinerziehende und ihre Kinder – Freie Termine im „SHIA-Familiencamp“ am Helene-See

Der SHIA-Landesverband Brandenburg e. V. bietet alleinerziehenden Müttern und Vätern mit ihren Kindern noch Urlaubsmöglichkeiten im „SHIA-Familiencamp“ am Helene-See bei Frankfurt/Oder an.

Für einen Urlaub im SHIA-Wohnwagen, der mit allem Notwendigen ausgestattet ist und über Wasser- und Stromanschluß sowie ein WC verfügt, gibt es noch freie Termine von Juni bis September. Im Wohnwagen können bis maximal 4 Personen übernachten.
Der Freizeit- und Campingpark Helene-See ist ein fantastisches Ferienparadies mit einem der saubersten Seen Deutschlands und vielfältigen Möglichkeiten für Urlaub und Erholung. Auch wenn der Strand gerade gesperrt ist, können per Rad umliegende See erkundet oder für die Kleinen der aufblasbare Pool genutzt werden.

Einelternfamilien mit geringem Einkommen können auch für den Urlaub am Helene-See beim Landesamt für Soziales und Versorgung einen Zuschuss für eine Familienferienreise stellen. Die Unkosten für eine Übernachtung betragen 30 Euro; für SHIA-Mitglieder 25 Euro. Interessierte Familien wenden sich bitte an die SHIA-Landesgeschäftsstelle in Königs Wusterhausen unter Tel. 03375/294752.


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Stellenausschreibungen

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KLICK-TIPPS

Geschlechtergerechte Sprache

Die Bundeszentrale für politische Bildung hat in der Reihe „Aus Politik und Zeitgeschichte“ ein Heft zur „Geschlechtergerechten Sprache“ herausgebracht. Es stellt gut den aktuellen Stand der Debatte dar. Sicherlich sind die Inhalte für die eine oder andere Diskussion bereichernd. 

Zur digitalen Ausgabe geht es hier entlang.

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KLICK-TIPPS

Wir können auch anders - Die feministische Presserunde

“Wir werfen einen frischen feministischen Blick auf zwei bis drei aktuelle Themen: ob Klimakrise, Wohnungsnot oder Gesundheitsreform – wir schauen über den Tellerrand! Einmal im Monat diskutieren wir kritisch, kontrovers und zeigen sachkundig Perspektiven auf, die gerne vergessen werden. Wir beleuchten die blinden Flecken der gängigen Debatten. Nur so kann eine Politik im Jahr eins nach der Wahl möglich werden, die diese Herausforderungen im Dialog mit der Gesellschaft bewältigt. Drei Journalistinnen, eine Moderatorin und ein Ziel: Debatten vorantreiben, die uns bewegen und Bewegung brauchen. Wir können auch anders.”

Jeden letzten Sonntag im Monat gibt es eine neue Ausgabe hier.


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KLICK-TIPPS

Podcast "We Care":
Auf zur Care-Revolution!

“BERLIN taz | Kinder versorgen, Boden putzen, Familien in Krisen helfen, Alte und Kranke pflegen – Care-Arbeit passiert meistens nebenbei, unbezahlt und ungesehen. Gerade die Coronapandemie hat wieder gezeigt, wie angreifbar die Sorgestrukturen in unserer Gesellschaft sind. Es sind meistens Frauen, Queers oder schlecht bezahlte Migrant*innen, die diese Krise schultern. Obwohl ohne Care Arbeit gar nichts geht, erfährt sie noch immer kaum Anerkennung. Ak­ti­vis­t*in­nen sagen: Wir brauchen eine Care-Revolution. Doch wie soll die aussehen? Die neuste Folge des feministischen taz-Podcast „We Care“ beschäftigt sich mit Utopien und Revolutionen in der Care-Arbeit. Die taz-Autorin und Podcast-Host Sarah Ulrich hat für das Gespräch vier Ge­sprächs­part­ne­r*in­nen eingeladen: Gülay Çağlar, Professorin für Gender und Diversity an der Freien Universität Berlin, Claire Funke, alleinerziehende Mutter von zwei Kindern, Alek B. Gerber, Mitglied im Netzwerk „Care-Revolution“, und Yaka Saine, Gesundheits- und Krankenpflegerin. Anzeige Im Podcast sprechen die Dis­ku­tan­t*in­nen darüber, warum die Wirtschaft nicht ohne unbezahlte Arbeit funktioniert, was aus feministischer Sicht im schwedischen Gesundheitssystem besser läuft als im deutschen und wieso Zeit bei der Debatte eine wichtige Rolle spielt."

Zur aktuellen Ausgabe geht es hier entlang.


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